Storytelling

Manche wollen einem weismachen, Storytelling sei gerade erst erfunden worden. Doch das Geschichtenerzählen gehört zum Menschen wie das Ei zum Huhn. Es ist wesentlicher Teil unseres Menschseins. Storytelling ist aber auch Prinzip und Methode. Und darüber hinaus eben auch eine Denkhaltung.

Geschichten erzählen

Die effektivste Form der Informationsvermittlung ist nicht das Aussprechen der Information, sondern das Erzählen einer Geschichte. Im Film bedeutet dies: Das Zeigen der Information durch die Situation, das Setting, die Verortung und die Implikationen der Handlung. Das ist der Inbegriff filmischen Erzählens. Und weshalb? Weil das Medium Film mit all seinen vielen Facetten und in seiner Vielfalt ausgenutzt wird! Der Zuschauer partizipiert am Gesehenen, findet den Film spannend, fühlt emotional mit, lebt in der Story.

Und weshalb ist das wichtig? Die Fülle an Content ist überwältigend und Aufmerksamkeit ein knappes Gut. Da das menschliche Gehirn Geschichten besser und effizienter verarbeitet als nüchterne Fakten, schafft das Erzählen von Geschichten einen echten Mehrwert. Und Geschichten lassen sich mit dem Medium Film besonders schön in Szene setzen.

Prinzip und Methode

Geschichten sind von klein auf Teil unseres Lebens und ständiger Begleiter im Alltag: im Kinderzimmer, auf dem Pausenhof, im Wartezimmer, im Zug, vor dem Kaffeeautomaten, im eigenen Kopfkino – einfach überall! Es gibt niemanden, der nicht wüsste, was eine Geschichte ist. Daraus jedoch den Schluss zu ziehen, jeder sei auf dem Gebiet des Geschichtenerzählens ein Experte, liegt trotzdem falsch. Denn gute Geschichten erzählen sich nicht von alleine. Nur Scharlatane behaupten nämlich, dass der Begriff «Storytelling» bereits eine Handlungsanweisung beinhalte, die Anwendung daher kinderleicht sei und die Erfolge sich automatisch einstellen würden. Storytelling ist kein Allerweltsmittel, sondern eine komplexe Erzähl-Methode, die eben auch im (Content) Marketing und im Corporate Film gewinnbringend eingesetzt werden kann. Es gibt Prinzipien und Methoden, die ein bewusstes und systematisches Herangehen ermöglichen und uns damit gute und passende Stories schreiben lassen. Mit Überzeugung spezialisieren wir uns deshalb seit Jahren konsequent auf die Anwendung diverser Methoden des Storytelling.

Denkhaltung

Storytelling ist auch eine Denkhaltung. Wir gehen davon aus, dass sich uns ständig Geschichten darbieten. Was wir auch wahrnehmen: Dahinter verbirgt sich eine Geschichte, die entdeckt werden will. Ob diese nun die objektive Wirklichkeit abbildet oder unserem subjektiven Kopfkino entspringt, spielt für den neuronalen Vorgang im Gehirn keine Rolle. Zentral ist: Wir erzählen Geschichten, um Menschen zu bewegen. Und Storytelling ist dafür das Mittel der Wahl. Langweilige Imagefilme hauen 2019 keinen Zuschauer mehr aus den Socken. Oder etwas weniger salopp formuliert: Rufen die Spots beim Zuschauer keine Emotionen hervor, verfehlen sie damit ihre Wirkung und langweilen. Darum muss es gehen: Den Zuschauer nicht primär kognitiv, sondern emotional anzusprechen.

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